Nachdem Geodaten und rechtliche Informationen eingegangen sind, führt Polygon One automatisch eine umfassende Risikoanalyse durch. Das System unterscheidet zwischen geografischen Risiken (Entwaldung und Walddegradation) und rechtlichen Risiken (Verstöße gegen landesspezifische Gesetze). Beide Dimensionen müssen erfüllt sein, damit ein Artikel als konform gilt.
Polygon One analysiert die übermittelten Produktionsflächen mithilfe mehrerer Satellitendatenquellen. Ziel ist es festzustellen, ob nach dem Stichtag 31. Dezember 2020 Entwaldung oder Walddegradation auf den Flächen stattgefunden hat.
Neben der geografischen Analyse prüft das System die rechtliche Compliance basierend auf dem Fragebogen und den eingereichten Dokumenten. Risiken werden pro Risikokategorie des jeweiligen Produktionslandes identifiziert.
Forstwirtschaftspläne, Einschlagsgenehmigungen (nur bei Holzprodukten)
Rechte Dritter & indigener Gemeinschaften
Konsultationsnachweise, Einverständniserklärungen
Arbeits- & Menschenrechte
Arbeitsinspektionsberichte, Sozialaudits
Steuer-, Handels- & Zollvorschriften
Steuerbescheinigungen, Exportgenehmigungen
Anti-Korruption & Dokumentenauthentizität
Compliance-Erklärungen, Audit-Berichte
Weitere Compliance-Maßnahmen
Zusätzliche regulatorische Nachweise
Anerkannte Nachhaltigkeitszertifizierungen (FSC, PEFC, SFI, ISCC, Rainforest Alliance, RSPO, Fairtrade, RTRS, EU Organic) können automatisch mehrere rechtliche Kategorien abdecken. Für Holzprodukte aus FLEGT-VPA-Ländern erfüllt eine gültige FLEGT-Lizenz alle rechtlichen Kategorien auf einmal.