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Übersicht

Prüfberichte, technische Unterlagen und Konformitätserklärungen sind die Belege hinter Ihren PPWR-Daten. In Polygon One laden Sie diese Dokumente direkt an der Verpackungseinheit oder Komponente hoch; auch Ihre Lieferanten liefern Dokumente über das Lieferantenportal. Was die KI mit einem Dokument macht, hängt vom Dokumenttyp ab:
  • Technische Dokumentation — die KI liest die Werte aus und schlägt sie für Ihre Komponenten vor.
  • Alle anderen analysierten Typen (Schwermetalle, PFAS, Rezyklatanteil, Technische Zeichnung, Konformitätserklärung, Kennzeichnungsnachweis) — die KI prüft nur, ob das Dokument zu dem Nachweis passt, unter dem es abgelegt wurde. Werte werden daraus nicht ausgelesen.
  • Sonstiges — wird nur gesammelt und nie automatisch ausgewertet.
Wie die App es formuliert: „Aus Nachweisdokumenten werden keine Werte mehr ausgelesen – die Werte an der Komponente sind die, die Sie oder Ihr Lieferant eingetragen haben.”

Nachweis hochladen

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Upload starten

Öffnen Sie die Verpackungseinheit oder Komponente und klicken Sie auf Nachweis hochladen.

Upload-Dialog für Nachweisdokumente mit Dokumenttyp-Auswahl

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Dokumenttyp wählen

Wählen Sie den Dokumenttyp: Schwermetalle, PFAS, Rezyklatanteil, Technische Dokumentation, Konformitätserklärung, Sonstiges, Technische Zeichnung oder Kennzeichnungsnachweis. Vorausgewählt ist Technische Dokumentation.
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Datei auswählen

Unterstützt werden PDF, JPG und PNG bis 10 MB (eine Datei je Upload).
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Hochladen

Bei Technische Dokumentation heißt der Button Hochladen & analysieren und der Dialog zeigt den Hinweis „Die KI liest dieses Dokument und schlägt die enthaltenen Werte vor.” — nur dieser Typ wird ausgelesen. Alle anderen Typen laden Sie mit Hochladen hoch; sie werden im Hintergrund trotzdem geprüft, allerdings nur mit der Gültigkeitsprüfung (siehe unten). Die Analyse läuft im Hintergrund; Sie können weiterarbeiten.
Jedes Dokument gehört zu genau einer Verpackungseinheit oder einer Komponente — so bleibt eindeutig, welche Daten es belegt.
Ist das monatliche KI-Budget Ihres Unternehmens erreicht, pausiert die Analyse: „Monatliches KI-Budget erreicht — die KI-Analyse ist pausiert. Das Dokument wartet auf manuelle Prüfung.”

Was die KI macht

Die KI-Analyse ist durchgehend assistiv: Die App weist an jeder Auswertung darauf hin — „KI-Einschätzung, keine Konformitätsbewertung.”

1. Klassifizierung: die KI schlägt vor, Sie entscheiden

Die KI prüft, ob der gewählte Dokumenttyp zum Inhalt passt — sie ändert den Typ aber nie selbst. Erkennt sie mit hoher Sicherheit einen anderen Typ, hinterlegt sie lediglich einen Vorschlag: Vorgeschlagener Typ: {Typ} mit einem Button Übernehmen, sichtbar auf der Dokumentenkarte und im Dokument-Viewer. Solange der Vorschlag offen ist, gilt:
  • Es läuft keine Extraktion — ein Dokument, von dem die KI sagt, es sei keine technische Dokumentation, erreicht die Vorschlags-Mechanik gar nicht erst (Sicherheitsventil).
  • Die Gültigkeitsprüfung läuft gegen den von Ihnen gewählten Typ — also gegen den Slot, in dem das Dokument tatsächlich liegt.
Klicken Sie Übernehmen, wird das Dokument umtypisiert und automatisch eine neue Analyse auf den neuen Typ eingeplant. Ein Vorschlag auf Sonstiges lässt sich nicht übernehmen: Dokumente vom Typ Sonstiges werden nie analysiert, der Schritt wäre also nicht mehr rückgängig zu machen — der Button erscheint dafür gar nicht.
Das ältere Badge Typ korrigiert („Sie wählten: {Typ}”) sehen Sie nur noch an Dokumenten, die eine frühere Version der KI selbst umtypisiert hat. Neue Analysen erzeugen ausschließlich Vorschläge.

2a. Extraktion — nur bei technischer Dokumentation

Bei Technische Dokumentation liest die KI die regulierten Werte aus: Schwermetalle (mg/kg), PFAS-Konformität, Rezyklatanteil mit Quelle und Methode, Materialien, Polymer und Masse. Zusätzlich fasst sie das Dokument zusammen und zeigt, welche Aspekte es abdeckt und welche fehlen.

2b. Gültigkeitsprüfung — bei allen anderen analysierten Typen

Schwermetalle, PFAS, Rezyklatanteil, Technische Zeichnung, Konformitätserklärung und Kennzeichnungsnachweis durchlaufen stattdessen eine leichte Gültigkeitsprüfung. Die KI liest Titelseite und Dateiname und beantwortet genau eine Frage: Passt dieses Dokument zu dem Nachweis-Slot, unter dem es abgelegt wurde? Aus diesen Dokumenten werden keine Werte in Komponenten geschrieben. Die Werte an der Komponente bleiben die, die Sie oder Ihr Lieferant eingetragen haben — das Dokument belegt sie, ersetzt sie aber nicht. Dokumente vom Typ Sonstiges werden weder extrahiert noch geprüft: Sie tragen das Badge Gesammelt — nicht ausgewertet („Gespeichert und hier verfügbar, wird aber bewusst nie automatisch ausgewertet — es werden keine Werte daraus gelesen.”).

Der Abschnitt „Was ist das?”

Im Dokument-Viewer sagt die KI unter Was ist das? in einfachen Worten, um welche Art von Dokument es sich handelt (technische Dokumentation, Prüfbericht (Labor), Zertifikat, Konformitätserklärung oder sonstiges Dokument) und welche Art-5-/Anhang-VII-Aspekte es abdeckt: hinter deckt ab: und fehlt: stehen Materialien, Schwermetalle, PFAS, Gewicht und Recyclingfähigkeit. Darunter steht immer der Hinweis „KI-Einschätzung, keine Konformitätsbewertung.” — es ist eine Einordnung, kein Prüfergebnis.

3. Vorschläge für Ihre Komponenten

Aus den extrahierten Werten einer technischen Dokumentation erzeugt die KI Vorschläge: neue Komponenten oder Aktualisierungen bestehender Komponenten, jeweils mit Feld, aktuellem Wert, vorgeschlagenem Wert und einer Konfidenz in Prozent. Werte, bei denen sich die KI nicht sicher ist, tragen die Markierung Unsicher („bitte im Dokument prüfen, bevor Sie ihn übernehmen”). Nachweisdokumente aller anderen Typen erzeugen keine Vorschläge.

Vorschläge prüfen: automatisch übernommen vs. zur Prüfung

Dieser Abschnitt betrifft ausschließlich Uploads vom Typ Technische Dokumentation — nur dort entstehen Vorschläge. Polygon One unterscheidet zwei Wege:
  • Automatisch übernommen (KI): Werte, bei denen sich die KI sicher ist, schreibt sie direkt in die Komponente. Diese Übernahmen sind vollständig transparent: Die Karte „Automatisch von der KI übernommen” listet jeden automatisch geschriebenen Wert mit Datum, und jeder übernommene Wert lässt sich per Wert zurückziehen wieder entfernen — das Feld gilt dann wieder als „nicht angegeben”.
  • Zur Prüfung offen: Unsichere Werte hält die App zurück. Sie erscheinen im Prüfpanel „KI-Analyse: Vorgeschlagene Daten”, wo Sie jeden Vorschlag per Übernehmen oder Ablehnen entscheiden — auch einzelne Felder eines Vorschlags können Sie ablehnen. Erst Ihre Übernahme schreibt den Wert in die Komponente. Ein besonders wichtiges Sicherheitsnetz: Liest die KI bei Schwermetallen exakt 100 mg/kg (den Grenzwert), wird der Wert immer zur manuellen Prüfung zurückgehalten — der Verdacht liegt nahe, dass sie versehentlich den Grenzwert statt des Messwerts gelesen hat.

Prüfpanel mit KI-Vorschlägen: aktueller Wert, vorgeschlagener Wert, Konfidenz

Die Übernahme eines Werts speichert nur den Messwert am Datensatz der Komponente — ob damit die Pflicht erfüllt ist, leitet der Pflichtenkatalog separat aus dem Wert ab. Ein übernommener Schwermetallwert von 120 mg/kg führt also korrekt zu Offen, nicht zu „Erfüllt”.
Über den Button Alle KI-Vorschläge übernehmen ({Anzahl}) in der Dokumentenansicht übernehmen Sie alle offenen Vorschläge über alle Dokumente und Einheiten hinweg in einem Durchgang; der Bestätigungsdialog weist aus, wie viele davon als unsicher markiert sind. Vorschläge ohne vollständige Pflichtangaben bleiben zur Prüfung offen.

Erneut analysieren

Über Erneut analysieren im Dokument-Viewer stoßen Sie die Analyse eines bereits analysierten Dokuments neu an — etwa nach einer Modellverbesserung oder wenn ein Dokument falsch eingeordnet wirkt. Ein Bestätigungsdialog erklärt, was passiert.
  • Bei Technische Dokumentation: Offene Vorschläge werden ersetzt; bereits in Komponenten übernommene Werte bleiben erhalten (rückgängig weiterhin per Wert zurückziehen).
  • Bei allen anderen analysierten Typen entstehen keine Vorschläge — die erneute Analyse aktualisiert das Ergebnis der Gültigkeitsprüfung und gegebenenfalls den Typvorschlag.

Die Dokumentenbibliothek

Unter Dokumente (/packaging/documents) finden Sie alle Verpackungsnachweise zentral: „Alle Verpackungsnachweise – technische Dokumentationen, Konformitätserklärungen und Stoffnachweise.”

Dokumente-Ansicht: Karten gruppiert nach Dokumenttyp mit Analyse-Badges

Die Dokumente sind weiterhin als Karten nach Dokumenttyp gruppiert; darüber liegt eine Werkzeugleiste zum Eingrenzen und Abarbeiten:
  • Filter: Art (Dokumenttyp), Prüfung (Prüfstatus), KI-Analyse (Zu prüfen, Analysiert, Analyse läuft, Nie analysiert), Lieferant, Komponente und Verpackungseinheit — jeweils Mehrfachauswahl mit Suche — sowie die Freitextsuche („Dokumente suchen…”).
  • Sortierung: Neueste zuerst, Älteste zuerst, Name (A–Z), Name (Z–A) oder Art.
  • Aktionen in der Kopfzeile: Nicht analysierte analysieren plant jedes Dokument im aktuellen Filter ein, das noch nie analysiert wurde — der Bestätigungsdialog weist darauf hin, dass das Ihr KI-Kontingent verbraucht. Gibt es offene Vorschläge, erscheint zusätzlich der Sammel-Button zum Übernehmen aller KI-Vorschläge.
  • Jede Karte zeigt Dateiname, Upload-Datum, die verknüpfte Einheit bzw. Komponente, den Prüfstatus und die KI-Badges: Analyse läuft…, Noch nicht analysiert (mit Button Analysieren), {n} Werte erkannt, KI-geprüft oder Gesammelt — nicht ausgewertet. Dazu kommen das Ergebnis der Gültigkeitsprüfung, die Nachweis-Badges Bestätigt Ihre Eingabe bzw. Weicht von Ihrer Eingabe ab — und Datei fehlt, wenn die gespeicherte Datei die Aufbewahrungsfrist überschritten hat (Angaben und KI-Analyse bleiben als Nachweis erhalten).
  • Ein Klick öffnet den Dokument-Viewer: links die PDF-Vorschau, rechts Typ, Prüfstatus, Verknüpfung, die KI-Analyse mit Gültigkeitsergebnis bzw. extrahierten Werten und offenen Vorschlägen sowie Download.

Dokumente freigeben oder ablehnen

Unabhängig von der KI beurteilen Sie jedes Dokument als Ganzes. Bis zu Ihrer Entscheidung steht es auf Prüfung ausstehend, danach auf Freigegeben oder Abgelehnt. Wie abgelehnt wird, hängt von der Herkunft ab:
  • Von einem Lieferanten geliefert: Ablehnen & neues anfordern — ein Grund ist Pflicht, damit der Lieferant weiß, was zu korrigieren ist. Die zugehörige Datenanfrage geht automatisch mit dem Hinweis „Zu ersetzende Dokumente” zurück an den Lieferanten, und er wird benachrichtigt.
  • Selbst hochgeladen: Dokument ablehnen — die Ablehnung wirkt nur intern, ein Grund ist optional (aber hilfreich für Ihr Team).
Ein abgelehntes Dokument erfüllt keine Pflicht mehr.
Stehen bei einer Einheit 0 Prüfnachweise — „Dokumente (0)” bzw. „Nachweisdokumente: Nicht vorhanden”? Das bedeutet nur, dass für diese Einheit noch kein Nachweisdokument erfasst ist — nicht, dass keine Nachweise erforderlich sind. Warum eine Einheit trotzdem Auf Kurs stehen kann, erklärt der Abschnitt „Warum stehen hier 0 Prüfnachweise…” im Pflichtenkatalog.
Sicherheitsnetz: Fällt die Gültigkeitsprüfung auf Passt nicht zum Nachweis-Slot, setzt Polygon One ein automatisch freigegebenes Dokument zurück auf Prüfung ausstehend, damit ein offensichtlich falsch abgelegtes Dokument nicht unbemerkt als geprüft gilt. Eine Entscheidung, die ein Mensch bereits getroffen hat, wird dabei nie überschrieben.

Aufbewahrung

Die PPWR verlangt, Konformitätsunterlagen 5 Jahre aufzubewahren — bei Mehrwegverpackungen 10 Jahre (ebenso die Rückverfolgbarkeits-Nachweise nach Art. 22). Ihre in Polygon One hochgeladenen Dokumente bleiben zentral gespeichert und jederzeit abruf- und exportierbar, sodass Sie diese Fristen gegenüber der Marktüberwachung bedienen können.

Nächste Schritte

Technische Dokumentation

Wie aus Daten und Nachweisen die Anhang-VII-Dokumentation entsteht.

Konformitätserklärung

Die EU-Konformitätserklärung erstellen oder einsammeln und verifizieren.