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Übersicht

Prüfberichte, technische Unterlagen, Lieferantenerklärungen und Konformitätserklärungen sind die Belege hinter Ihren PPWR-Daten. In Polygon One laden Sie diese Dokumente direkt an der Verpackungseinheit oder Komponente hoch; auch Ihre Lieferanten liefern Dokumente über das Lieferantenportal. Der Ablauf ist dokumentzuerst: Sie legen die Datei ab, die KI liest sie, und Sie entscheiden anschließend über die gelesenen Werte. Sie müssen weder vorab wissen, um welchen Dokumenttyp es sich handelt, noch die Werte abtippen.
Die KI-Dokumentenanalyse ist eine Zusatzfunktion. Die hier beschriebenen Schritte stehen zur Verfügung, sobald sie für Ihren Arbeitsbereich freigeschaltet ist. Ohne Freischaltung geben Sie die Werte wie bisher manuell ein.

Nachweis hochladen

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Upload starten

Öffnen Sie die Verpackungseinheit oder Komponente und klicken Sie auf Nachweis hochladen. Der Dialog erklärt: „Laden Sie ein vorhandenes Dokument (z. B. technische Dokumentation oder ein Prüfzeugnis) hoch und ordnen Sie es zu.”

Upload-Dialog für Nachweisdokumente

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Dokumenttyp: optional

Das Feld Dokumenttyp steht auf Automatisch erkennen. Der Hinweis darunter sagt, was das bedeutet: „Die KI liest das Dokument und schlägt einen Typ vor; Sie bestätigen ihn, bevor das Dokument auf eine Anforderung angerechnet wird. Sie können den Typ auch selbst wählen.”Wissen Sie den Typ, wählen Sie ihn direkt: Schwermetalle, PFAS, Rezyklatanteil, Technische Dokumentation, Technische Zeichnung, Konformitätserklärung, Kennzeichnungsnachweis oder Sonstiges. An einer Komponente stehen die Typen nicht zur Auswahl, die nur an der Verpackungseinheit sinnvoll sind (technische Dokumentation, Konformitätserklärung, Kennzeichnungsnachweis). Der Typ Lieferantenerklärung wird derzeit nicht überall angeboten; fehlt er in Ihrer Auswahl, wählen Sie Sonstiges — der Hinweis unter dem Feld nennt genau diesen Fall: „Alles, was in kein anderes Feld passt – auch eine allgemeine Lieferantenerklärung über mehrere Stoffe.”
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Datei auswählen und hochladen

Unterstützt werden PDF, JPG und PNG bis 10 MB („Datei (PDF, JPG, PNG · max. 10 MB)”). Der Button heißt Hochladen & Analyse anfordern, wenn eine Analyse angefordert werden kann, sonst Hochladen; die Analyse läuft im Hintergrund.
Jedes Dokument gehört zu genau einer Verpackungseinheit oder einer Komponente — so bleibt eindeutig, welche Daten es belegt.

Dieselbe Datei schon einmal hochgeladen

Polygon One erkennt eine inhaltlich identische Datei wieder und fragt nach, statt still eine zweite Kopie anzulegen:
Diese Datei liegt bereits vor — „{Dateiname}” ist inhaltlich identisch mit dem bereits vorhandenen Dokument „{vorhandener Dateiname}”. Sie können trotzdem eine zweite Kopie anhängen oder das vorhandene Dokument öffnen.
Sie entscheiden: Trotzdem anhängen, Vorhandenes Dokument öffnen oder Abbrechen. Liegt das identische Dokument im Papierkorb, wird es beim erneuten Hochladen wiederhergestellt, statt doppelt angelegt zu werden.

Wenn die Analyse nicht startet

Der Bestätigungstext nach dem Speichern sagt, was passiert ist: Ein nicht analysiertes Dokument bleibt gespeichert und lässt sich später über Erneut analysieren nachziehen.

Eine Statuszeile je Seite

Auf der Einheit und auf der Komponente zeigt eine einzige Zeile den Stand vom Ablegen bis zur Entscheidung: Sie läuft von „„{Dateiname}” wird gelesen – der Dokumenttyp wird automatisch erkannt.” über „Typ erkannt: {Typ} – „{Dateiname}” wird jetzt ausgewertet.” bis zu einem Endzustand: „{n} Werte aus dem Dokument gelesen – {m} Werte warten auf Ihre Prüfung.”, „… und eingetragen – nichts mehr zu prüfen.”, „Dokument gelesen – keine passenden Werte für diese Verpackungseinheit gefunden.” oder „Erkannt als {Typ} – bitte bestätigen Sie den Dokumenttyp.”. Dauert es ungewöhnlich lange, sagt sie das ebenfalls und weist darauf hin, dass gefundene Werte beim nächsten Laden der Seite erscheinen. Entstehen aus einem Upload offene Entscheidungen, zeigt die Zeile kurz „{n} Entscheidungen nötig” und öffnet dann die Prüfansicht über der Seite. Tippen Sie gerade in ein Feld, öffnet sich nichts — ungespeicherte Eingaben gehen nie verloren.

Der Dokumenttyp

Der Dokumenttyp kommt auf drei Wegen zustande:
  • Automatisch angewandt. Haben Sie beim Upload Automatisch erkennen gewählt und erkennt die KI den Typ sicher, wird er gesetzt und die Auswertung startet direkt — ohne Zwischenschritt.
  • Vorgeschlagen. Bei einem bereits typisierten Dokument, das die KI als etwas anderes liest, erscheint Vorgeschlagener Typ: {Typ} mit dem Button Übernehmen. Der Prüfbereich erklärt: „Die KI liest dieses Dokument als anderen Typ als den, unter dem es abgelegt ist. Wenn Sie den Vorschlag übernehmen, wird es neu einsortiert.”
  • Unentschieden. Konnte die KI nichts sicher erkennen, bleibt das Dokument unter Sonstiges und trägt das Badge Typ fehlt: „Die KI konnte nicht sicher erkennen, worum es sich handelt — das Dokument liegt weiterhin unter „Sonstiges”. Wählen Sie den Typ, damit es analysiert und angerechnet werden kann.”
Sie können den Typ jederzeit selbst korrigieren: Dokumenttyp ändern → Typ ändern. Der Hinweis dazu: „Ordnet das Dokument neu ein und stößt – sofern analysierbar – eine erneute Analyse an. Bereits übernommene Werte bleiben an der Komponente.”
Solange der Typ nicht feststeht, wird nicht ausgelesen: „Der Dokumenttyp steht noch nicht fest — die KI hat das Dokument deshalb noch nicht ausgewertet. Sobald der Typ gewählt oder bestätigt ist, liest sie die Werte aus.”

Was die KI aus welchem Dokument liest

Jeder Dokumenttyp hat einen eigenen Umfang. Typen, die eine bestimmte Anforderung belegen sollen (Schwermetalle, PFAS, Rezyklatanteil, Technische Zeichnung, Konformitätserklärung, Kennzeichnungsnachweis, Lieferantenerklärung), durchlaufen zuerst eine Gültigkeitsprüfung: Passt dieses Dokument überhaupt zu der Anforderung, unter der es abgelegt ist? Erst danach werden Werte gelesen. Technische Dokumentation und Sonstiges werden direkt ausgewertet. Wie viel gelesen wird, hängt vom Typ ab:
  • Ein Prüfbericht (Schwermetalle, PFAS, Rezyklatanteil) liefert genau den Wert, für den er existiert — ein Schwermetall-Bericht also den Schwermetallwert, nicht die Materialliste.
  • Eine technische Dokumentation, eine technische Zeichnung, eine Konformitätserklärung, eine Lieferantenerklärung und ein Dokument unter Sonstiges können den vollen Satz an Komponentenfeldern nennen: Materialien, Polymer, Masse, Rezyklatanteil mit Quelle und Methode, Schwermetalle und PFAS. Lebensmittelkontakt wird nur übernommen, wenn das Dokument es schlicht druckt („Lebensmittelkontakt: ja/nein“ oder „für Lebensmittelkontakt geeignet“ ohne Bedingung); alles andere bleibt bei Ihnen. Den Schalter Kontaktsensitiv liest die KI nicht aus — das ist eine Verwendungsentscheidung, die Sie treffen.
  • Ein Kennzeichnungsnachweis liefert nur Materialien und Polymer — er ist ein Etikett, keine Messung.
Erklärung ist nicht Messung. Werte aus einer Konformitätserklärung oder einer Lieferantenerklärung werden als Erklärung geführt, nie als Messwert. Der Prüfbereich schreibt das an den Wert: Aus einem Prüfbericht bzw. Aus einer Erklärung. Das entscheidet später, welche Nachweisgrundlage an der Komponente steht.

Grenzwert-Erklärungen sind keine Messwerte

Steht in einem Dokument nur eine Grenzwert-Aussage — etwa „Schwermetalle ≤ 100 mg/kg (Herstellererklärung)” — ohne dass irgendwo gemessen wurde, wird daraus kein Messwert: Der Schwermetallwert wird als erklärter Höchstwert übernommen und an der Komponente so beschriftet („≤ {Wert} erklärt (Lieferantenerklärung, kein Messwert)”), alle übrigen Zahlen (Masse, Prozentwerte, Abmessungen) werden verworfen. Nennt ein Dokument dagegen einen Messwert und daneben seinen Grenzwert („38 mg/kg gemessen, Grenzwert 100”), bleibt der Messwert der Messwert.

Der Abschnitt „Was ist das?”

Im Prüfbereich sagt die KI unter Was ist das? in einfachen Worten, um welche Art von Dokument es sich handelt (Technische Dokumentation, Prüfbericht (Labor), Zertifikat, Konformitätserklärung oder Sonstiges Dokument) und welche Art-5-/Anhang-VII-Aspekte es abdeckt: hinter deckt ab: und fehlt: stehen Materialien, Schwermetalle, PFAS, Gewicht und Recyclingfähigkeit. Darunter steht immer „KI-Einschätzung, keine Konformitätsbewertung.” — es ist eine Einordnung, kein Prüfergebnis.

Werte prüfen: die Prüfansicht

Der Einstieg heißt überall Jetzt prüfen. Er öffnet die Prüfansicht über der Seite, auf der Sie gerade sind — Sie verlieren weder Ihren Platz noch ungespeicherte Eingaben. Links liegt das Dokument, rechts der Bereich Werte aus diesem Dokument: „Werte, die die KI aus diesem Dokument gelesen hat — bestätigen Sie, was stimmt.” Der rechte Bereich ist ein bearbeitbares Formular: Sie ändern jeden Wert direkt dort ({Feld} bearbeiten → Speichern), ohne die Ansicht zu verlassen.
PPWR-Prüfansicht mit Dokumentvorschau und Freigabeentscheidung

Prüfansicht mit synthetischer technischer Dokumentation und offener Freigabe

Nur Ausnahmen brauchen eine Entscheidung

Die Kopfzeile zählt mit:
{n} Werte erledigt · {n} zu prüfen · {n} stimmen überein · {n} fehlen
  • Stimmt überein — das Dokument nennt genau den Wert, den Sie ohnehin eingetragen haben. Diese Werte klappen zu einer Zeile zusammen („{n} Werte stimmen mit Ihren Eingaben überein”) und verlangen keinen Klick. Sie verschwinden aber auch nicht: der Beleg ist da. Verglichen wird dabei nicht nur die Zahl, sondern auch die Art des Werts: Ein erklärter Höchstwert („≤ 100, Herstellererklärung”) und ein gemessener Wert von 100 stimmen nicht überein — die Zeile verlangt dann eine Entscheidung, sofern zu beiden Werten hinterlegt ist, was die Zahl bedeutet.
  • Erledigt — bereits bestätigt oder automatisch eingetragen.
  • Zu prüfen — nur hier ist wirklich etwas zu tun.
  • Fehlt — im Dokument stand nichts dazu (siehe unten).
Der Button Nächster offener Punkt ({n}) springt von Entscheidung zu Entscheidung.

Die Zustände einer Zeile

Alles, was ohne Rückfrage übernommen werden kann, erledigt ein Klick: „{n} offene Werte übernehmen”. Konflikte und unsichere Werte sind darin nicht enthalten — jeder von ihnen bekommt seinen eigenen Klick. Hat sich ein Wert zwischenzeitlich geändert, meldet die App „Dieser Wert hat sich während der Prüfung geändert. Bitte erneut prüfen.”. Am Ende steht „Alles aus diesem Dokument ist geprüft” — oder, wenn Angaben offen bleiben, „Alles aus diesem Dokument ist geprüft — {n} Angaben fehlen weiterhin”.

Was im Dokument nicht steht

Werte, zu denen das Dokument schweigt, werden nicht einzeln aufgelistet, sondern zu einer Zeile gebündelt: „{n} Werte stehen nicht im Dokument: {Felder}”. Ein Link daneben führt direkt an die richtige Stelle — „{Felder} — an der Komponente ergänzen” bzw. „… an der Verpackungseinheit ergänzen”. Was Sie dort eintragen, wird sofort gespeichert; der Hinweis sagt es offen: „Ihre Eingaben hier werden direkt gespeichert — das Dokument wird dabei nur als Kontext vermerkt.”

Jeder Wert nennt seine Fundstelle

Zu jedem gelesenen Wert gehört das Zitat aus dem Dokument — Quelltext anzeigen (maschinell ausgelesen) — mit der Seitenzahl (S. {Seite}). Über Im Dokument anzeigen (Seite {Seite}) springt die Vorschau links auf genau diese Seite und hebt die Passage hervor. Bei gescannten Seiten, die keine markierbare Textebene haben, werden stattdessen die erkannten Textkästen über die Seite gelegt — findet sich nichts, bleibt es beim Sprung auf die richtige Seite. Ist das Zitat fremdsprachig, übersetzt Diesen Text übersetzen es maschinell; darunter steht dann „Maschinelle Übersetzung – maßgeblich ist der Originaltext oben.”

Die Belege im Formular: Herkunfts-Chips

Auch außerhalb der Prüfansicht sehen Sie an jedem Feld, woher sein Wert kommt. Ein Klick auf den Chip öffnet Dokument, Von und Am — und Im Dokument öffnen, was die Prüfansicht direkt auf der Fundstelle öffnet. Ein Chip verschwindet nicht, wenn Sie den Wert selbst entschieden haben — er benennt dann Ihre Entscheidung. Er nennt immer das neueste Dokument, das den Wert trägt; ist dieses gelöscht, zeigt er „Dokument gelöscht am {Datum}” statt eines Links.

Automatisch übernommen — und wann nicht

Ist sich die KI bei einem Wert sicher, trägt sie ihn direkt ein (Chip Von der KI eingetragen); ist sie unsicher, hält sie ihn zurück. Masse, Abmessungen und Prüfmethoden werden nur übernommen, wenn das Dokument sie eindeutig druckt (beschriftet, mit Einheit und Achse); eine Gesamtmasse, die den Inhalt enthalten kann, wartet. Eine einfache PFAS-Erklärung („PFAS-frei”, „enthält keine PFAS”) wird übernommen; eine Ausnahme, ein genannter Stoff, eine Einschränkung oder ein Laborergebnis wartet. Eine Verpackungsart aus einem Dokument braucht immer einen Klick. Sind alle vier Schwermetalle nicht nachgewiesen, steht am Wert „nicht nachgewiesen — konform”, nie 0. In drei Fällen wird nie automatisch geschrieben, egal wie sicher die Lesung ist:
  • Rezyklatanteil. Anteil, Quelle und Methode sind ein Wert und werden nur gemeinsam übernommen („Anteil, Quelle und Methode werden gemeinsam übernommen.”). Es entsteht nie eine Quelle oder Methode ohne einen positiven Prozentwert dahinter — und nie ein Prozentwert ohne beides. Fehlt etwas, sagt die App: „Der Rezyklatanteil braucht einen Prozentsatz zusammen mit Herkunft und Nachweismethode, bevor er übernommen werden kann.”
  • Ein Dokument, dessen Typ die KI gesetzt hat und das noch niemand bestätigt hat. Die Werte werden gelesen und warten auf Ihre Prüfung.
  • Ein Dokument, das der Lieferant gerade erst abgelegt hat. Solange seine Datenanfrage noch offen ist und er sie bearbeiten kann, gehören die Werte ihm: „Vorschlag aus einem Dokument, das der Lieferant noch bearbeitet — erst seine Übermittlung bestätigt den Wert.” Erst nach seiner Übermittlung (oder wenn die Anfrage storniert ist bzw. sein Link abläuft) können Sie entscheiden.
Die Übernahme eines Werts speichert nur den Messwert am Datensatz der Komponente — ob damit die Pflicht erfüllt ist, leitet der Pflichtenkatalog separat aus dem Wert ab. Ein übernommener Schwermetallwert von 120 mg/kg führt also korrekt zu Offen, nicht zu „Erfüllt”.

Die Nachweisgrundlage

Zu Schwermetallen und PFAS gehört an der Komponente die Nachweisgrundlage: Prüfbericht, Lieferantenerklärung oder Nicht belegt. Übernehmen oder bestätigen Sie einen Wert aus einem Dokument, wird die Nachweisgrundlage nur nach oben korrigiert: Laden Sie den Laborbericht nach, der eine bisherige Lieferantenerklärung untermauert, wird daraus Prüfbericht. Eine gleich starke oder schwächere Grundlage ändert nichts — herabgestuft wird nie. Und eine Grundlage, die ein Mensch gewählt hat, wird nicht durch eine KI-Einschätzung überschrieben; dafür braucht es einen echten Prüfbericht als Dokumenttyp. Ändern Sie einen Substanzwert selbst, wird die zugehörige Grundlage zurückgesetzt und muss neu belegt werden — die App sagt es beim Speichern: „Wert gespeichert. Die Nachweisgrundlage für {Feld} wurde zurückgesetzt und muss neu belegt werden.”

Erneut analysieren

Über Erneut analysieren stoßen Sie die Analyse eines bereits analysierten Dokuments neu an — etwa nach einer Modellverbesserung oder wenn ein Dokument falsch eingeordnet wirkt. Ein Bestätigungsdialog erklärt, was passiert: Offene Vorschläge werden ersetzt; bereits in Komponenten übernommene Werte bleiben erhalten.

Die Dokumentenbibliothek

Unter Dokumente (/packaging/documents) finden Sie alle Verpackungsnachweise zentral: „Alle Verpackungsnachweise – technische Dokumentationen, Konformitätserklärungen und Stoffnachweise.”

Dokumente-Ansicht: Karten gruppiert nach Dokumenttyp mit Analyse-Badges

Die Dokumente sind als Karten nach Dokumenttyp gruppiert; darüber liegt eine Werkzeugleiste:
  • Filter und Suche: Art, Prüfung, KI-Analyse (Zu prüfen, Analysiert, Analyse läuft, Nie analysiert), Lieferant, Komponente und Verpackungseinheit — jeweils Mehrfachauswahl — sowie die Freitextsuche („Dokumente suchen…”). Sortiert wird nach Datum, Name oder Art.
  • Sammelaktionen: Ohne gelesene Werte analysieren plant jedes Dokument im aktuellen Filter ein, aus dem noch keine Werte gelesen wurden; der Bestätigungsdialog nennt die Obergrenze je Durchlauf und weist darauf hin, dass das Ihr KI-Kontingent verbraucht. Alle herunterladen ({n}) packt die gefilterten Dokumente in ein ZIP.
  • Jede Karte zeigt Dateiname, Upload-Datum, die verknüpfte Einheit bzw. Komponente, den Prüfstatus und die KI-Badges: Analyse läuft…, Noch nicht analysiert, {n} Werte erkannt, KI-geprüft, KI-typisiert, Typ fehlt, Ältere Version oder Datei fehlt (die gespeicherte Datei hat die Aufbewahrungsfrist überschritten; Angaben und KI-Analyse bleiben als Nachweis erhalten). Dazu die Nachweis-Badges Bestätigt Ihre Eingabe bzw. Weicht von Ihrer Eingabe ab. Ein Klick öffnet die Prüfansicht über der Liste.
Gibt es für denselben Eintrag ein neueres Dokument desselben Typs, trägt das ältere das Badge Ältere Version: „Für diesen Eintrag gibt es ein neueres Dokument desselben Typs — dieses ist nicht mehr die aktuelle Fassung.”

Dokumente freigeben oder ablehnen

Unabhängig von der KI beurteilen Sie jedes Dokument als Ganzes. Bis zu Ihrer Entscheidung steht es auf Prüfung ausstehend, danach auf Freigegeben oder Abgelehnt.
„Eine Freigabe hält fest, dass Ihr Team dieses Dokument akzeptiert hat. Sie begründet keine PPWR-Konformität und keine Berechtigung, eine Konformitätserklärung auszustellen.”
Ein automatisch angenommenes Dokument, das noch niemand angesehen hat, trägt den Status Angenommen (ungeprüft) — „Beim Hochladen automatisch angenommen — von Ihrem Team noch nicht geprüft.” Wie abgelehnt wird, hängt von der Herkunft ab:
  • Von einem Lieferanten geliefert: Ablehnen & neues anfordern — ein Grund ist Pflicht: „Bitte geben Sie einen Grund an, damit der Lieferant weiß, was zu korrigieren ist.” Die zugehörige Datenanfrage geht automatisch an den Lieferanten zurück, und er wird benachrichtigt.
  • Selbst hochgeladen: Dokument ablehnen — die Ablehnung wirkt nur intern, ein Grund ist optional (aber hilfreich für Ihr Team).
Ein abgelehntes Dokument erfüllt keine Pflicht mehr.
Fällt die Gültigkeitsprüfung auf Passt nicht zum Nachweis-Slot, setzt Polygon One ein automatisch angenommenes Dokument zurück auf Prüfung ausstehend. Eine Entscheidung, die eine Person bereits getroffen hat, wird dabei nie überschrieben.
Stehen bei einer Einheit 0 Prüfnachweise — „Dokumente (0)” bzw. „Nachweisdokumente: Nicht vorhanden”? Das bedeutet nur, dass für diese Einheit noch kein Nachweisdokument erfasst ist — nicht, dass keine Nachweise erforderlich sind. Warum eine Einheit trotzdem Auf Kurs stehen kann, erklärt der Abschnitt „Warum stehen hier 0 Prüfnachweise…” im Pflichtenkatalog.

Löschen und Wiederherstellen

Ein Nachweisdokument löschen heißt Papierkorb, nicht Vernichtung — ein endgültiges Löschen gibt es für Nachweisdokumente nicht. Wie der Papierkorb allgemein funktioniert, steht bei den Verpackungseinheiten. Löschen. Über Weitere Aktionen → Löschen. Der Dialog sagt, was passiert: „„{Name}” wird entfernt und aus allen Nachweisen, Konformitätserklärungen und Prüfungen ausgeschlossen. Offene KI-Vorschläge dieses Dokuments werden verworfen; bereits übernommene Werte bleiben erhalten. Eine bereits erstellte Konformitätserklärung, die sich auf dieses Dokument stützt, wird als veraltet markiert. Anschließend können Sie ein neues Dokument hochladen.” Wiederherstellen. „„{Name}” wird wiederhergestellt und zählt wieder in Nachweisen, Konformitätserklärungen und Prüfungen. Hinweis: Durch die Löschung ersetzte KI-Vorschläge werden nicht reaktiviert und stornierte Datenanfragen bleiben storniert.” Ist die zugehörige Einheit oder Komponente selbst gelöscht, geht das nicht: „Die Verpackungseinheit bzw. Komponente dieses Dokuments ist gelöscht. Stellen Sie zuerst die Einheit oder Komponente wieder her – das Dokument kommt dann mit ihr zurück.” Der Schalter Gelöschte anzeigen blendet die Dokumente im Papierkorb in dieselbe Liste ein — mit dem Badge Gelöscht und der Aktion Wiederherstellen. Die Prüfansicht öffnet ein gelöschtes Dokument weiterhin und weist darauf hin, dass die Datei nicht mehr bereitgestellt wird. Was sich nicht löschen lässt. Zwei Fälle sind gesperrt, weil das Dokument Teil eines ausgestellten Nachweises ist:
  • „Dieses Dokument gehört zu einer Konformitätserklärung und wird mit ihr aufbewahrt – es kann nicht gelöscht werden. Um ein neues zu hinterlegen, erfassen Sie eine neue Konformitätserklärung.”
  • „Dieses Dokument gehört zum aktiv veröffentlichten Mehrweg-Dossier und kann nicht gelöscht werden. Veröffentlichen Sie zuerst eine neue Dossier-Version ohne dieses Dokument.”
Mehrere auf einmal. Über die Kopfzeilen-Auswahl Alle {n} auf dieser Seite auswählen markieren Sie die Dokumente einer Seite; Ausgewählte löschen ({n}) legt sie gemeinsam in den Papierkorb („Die ausgewählten Dokumente wandern in den Papierkorb und bleiben über „Gelöschte anzeigen” wiederherstellbar.”). Die Auswahl gilt immer nur für die aktuelle Seite, und ein Wechsel von Filter oder Suche hebt sie auf. Lässt sich ein einzelnes Dokument nicht löschen (siehe oben), sagt das Ergebnis, wie viele gelöscht wurden und wie viele nicht.

Aufbewahrung

Die PPWR verlangt, Konformitätsunterlagen 5 Jahre aufzubewahren — bei Mehrwegverpackungen 10 Jahre (ebenso die Rückverfolgbarkeits-Nachweise nach Art. 22). Ihre in Polygon One hochgeladenen Dokumente bleiben zentral gespeichert und jederzeit abruf- und exportierbar, sodass Sie diese Fristen gegenüber der Marktüberwachung bedienen können.

Nächste Schritte

Technische Dokumentation

Wie aus Daten und Nachweisen die Anhang-VII-Dokumentation entsteht.

Konformitätserklärung

Die EU-Konformitätserklärung erstellen oder einsammeln und verifizieren.