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Übersicht

Der aktuelle Parzellenimport in Polygon One ist ein stufiger Prüfworkflow. Sie laden nicht einfach nur eine Datei hoch, sondern sehen vor dem endgültigen Import eine strukturierte Vorschau mit Hinweisen zu Präzision, Länderplausibilität und einzelnen Problemzeilen. Sie öffnen diesen Workflow in der Regel über Parzellen → Flächen importieren. Im Lieferantenportal wird derselbe technische Kern verwendet, dort jedoch mit strengeren Einschränkungen für Lieferanten.

Unterstützte Dateiformate

  • GeoJSON und .json
  • CSV
  • Excel (.xlsx, .xls)
Polygon One erkennt je nach Datei unter anderem:
  • GeoJSON-Geometrien
  • WKT-Geometriespalten
  • Punktlisten mit Breiten- und Längengrad
  • Eigenschaften wie Flächenname, Land, Erzeuger und Produktionsdaten

Der Ablauf im Detail

1

Lieferant und Artikel zuweisen

Ordnen Sie den Import zunächst einem Lieferanten und den betroffenen Artikeln zu. Diese Zuordnung steuert, für welche Lieferanten-Artikel-Kombination die Flächen später in Compliance, Karte und DDS verfügbar sind.
2

Datei hochladen

Laden Sie die Datei hoch. Polygon One akzeptiert GeoJSON, CSV und Excel und verarbeitet den Upload zunächst in einer vorbereiteten Vorschau statt sofort im Produktivbestand.
3

Erkannte Spalten und Mapping prüfen

Das System erkennt Dateiformat und Spalten weitgehend automatisch. Bei Bedarf passen Sie das Mapping an, zum Beispiel für:
  • Flächenname
  • Land
  • Erzeuger / Produzent
  • Produktionsbeginn und Produktionsende
  • Flächengröße bei Punkt-Geometrien
  • Koordinatenreihenfolge oder Geometriespalte
4

Prüfpanel lesen und Entscheidungen treffen

Nach dem Staging sehen Sie eine Prüfoberfläche mit:
  • Länder-Plausibilitätsprüfung bei Koordinaten außerhalb des erwarteten Produktionslandes
  • Präzisionshistogramm für die Koordinaten
  • Normalisierungswarnungen wie automatisch korrigierte Koordinatenreihenfolge oder entfernte Polygonlöcher
  • Problemregister mit Fehlerzeilen und Präzisionszeilen
  • Suche, Tabs und Export für die Problemliste
5

Import bestätigen

Vor dem finalen Import sehen Sie eine Zusammenfassung, wie viele Flächen:
  • direkt sauber importiert werden
  • mit bestätigter niedriger Präzision importiert werden
  • bewusst übersprungen werden

Zeilenweise Entscheidungen

Bei markierten Zeilen stehen je nach Datenlage folgende Entscheidungen zur Verfügung:
EntscheidungWann sinnvollWirkung
Bestätigen & auffüllenKoordinaten sind fachlich korrekt, aber mit zu wenigen Dezimalstellen gespeichertPolygon One akzeptiert die Zeile und füllt beim DDS-Versand das EUDR-Format technisch auf
Diese Fläche überspringenDie Zeile soll bewusst nicht importiert werdenDie Fläche bleibt aus diesem Importlauf ausgeschlossen
Punkt zu Polygon puffernPunkt-Geometrien sollen in eine kleine Fläche umgewandelt werdenFür bestimmte Punktdaten kann ein Polygon aus dem Mittelpunkt abgeleitet werden
Niedrige Präzision bedeutet nicht automatisch falsche Geodaten. Die Vorschau trennt bewusst zwischen fachlicher Plausibilität und Format-/Präzisionsfragen.

Sammelaktionen und Problemliste

Für größere Dateien bietet der Workflow zusätzliche Sammelaktionen:
  • Alle markierten bestätigen & auffüllen
  • Ungenaue Flächen unter 2 ha überspringen
  • Entscheidungen zurücksetzen
  • Problemliste exportieren
Der Export ist besonders hilfreich, wenn Sie Problemzeilen mit Ihrem Lieferanten oder Datenprovider außerhalb der Plattform bereinigen möchten.

Nach dem Import

Nach erfolgreichem Import verwalten Sie die Flächen in zwei Bereichen:

Parzellen

Tabellenansicht mit Filtern, Präzisionsprüfung, Massenaktionen und Exporten.

Karte

Geografische Kontrolle, Detailprüfung und Risikobetrachtung auf der Karte.
Wenn eine Datei viele Problemzeilen enthält, exportieren Sie zuerst die Problemliste, bereinigen Sie die Quelle außerhalb von Polygon One und laden Sie den korrigierten Batch erneut hoch. Das ist meist schneller als ein komplett manueller Einzelabgleich.