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Übersicht

Öffnen Sie Einstellungen im Benutzermenü. Die Bereichsnavigation gliedert sich in Persönlich, Organisation, Integrationen & Daten und Compliance-Module. Wählen Sie zuerst den Bereich für Ihre Aufgabe:
Sichtbar heißt nicht immer bearbeitbar. Unter Unternehmen sehen alle Rollen die Firmenstammdaten; nur Inhaber und Admins können sie bearbeiten. Persönliche Angaben und Passwort ändern liegen unter Profil.Team & Zugriff führt zu Team, Audit-Log, Zuständigkeiten und Rollen & Berechtigungen. Diese Verwaltung und API-Schlüssel sind Inhabern und Admins vorbehalten.Bei Zugriff auf beide Compliance-Module bleiben EUDR-Workflows und PPWR erreichbar. Die angebotenen CSV-Datentypen und API-Berechtigungsbereiche richten sich weiterhin nach dem aktiven Modul. Aufgaben-Routing liegt unter EUDR-Workflows und erscheint bei aktivem EUDR-Modul.
Speichern Sie Änderungen im jeweiligen Bereich, bevor Sie wechseln. Die Einstellungen weisen auf ungespeicherte Änderungen hin. Diese Anleitung beschreibt den Käuferbereich; ein Lieferantenkonto hat eigene Einstellungen und ein Einladungslink öffnet das Anfrageformular.

Profil und Unternehmen

Kontaktdaten

Unter Profil ändern Sie Ihren Namen und Ihr Passwort. Ihre Anmelde-E-Mail wird angezeigt, ist aber nicht bearbeitbar. Unter Unternehmen pflegen berechtigte Personen die Firmendaten:

Firmen-Branding

Unter Unternehmen laden Inhaber und Admins das Firmenlogo hoch (PNG oder JPEG, max. 2 MB). Es personalisiert ausgehende E-Mails. Prüfen Sie nach dem Upload die angezeigte Vorschau.

TRACES-Integration

Öffnen Sie den eigenen Bereich TRACES-Integration. Die EORI-Nummer pflegen Sie dagegen unter Unternehmen im EUDR-Modul:
Speichern Sie TRACES-Benutzername und Webservice-Token, bevor Sie die Verbindung testen. Ein erfolgreicher Verbindungstest bestätigt den Zugang, aber nicht alle für eine DDS-Einreichung erforderlichen Rollen. Die Einrichtung beschreibt TRACES-Registrierung.

Vertrauliche Geolokalisierung

Unter Unternehmen im EUDR-Modul können Sie “Vertrauliche Behandlung der Geolokalisierungsdaten beantragen” aktivieren, um dies für DDS-Einreichungen zu beantragen.

Passwort ändern

Über den Bereich Passwort ändern können Sie Ihr Anmeldepasswort aktualisieren. Sie benötigen dazu Ihr aktuelles Passwort.

Benachrichtigungen

Steuern Sie, welche Benachrichtigungen Sie über welchen Kanal erhalten. Für jeden Benachrichtigungstyp können Sie zwei Kanäle separat aktivieren oder deaktivieren: Besonders wichtige Ereignisse (z.B. fehlgeschlagene DDS-Einreichungen) tragen das Badge “Wichtig”; alle übrigen Ereignisse erscheinen ohne Badge.
Nicht jede E-Mail kommt sofort. Ereignisse, die in großer Zahl auftreten, werden einmal täglich zu einer Sammel-E-Mail gebündelt — darunter Nachweise erfordern Überprüfung, Risikobehebung erfordert Überprüfung, Artikel nicht konform, Compliance-Bewertung abgeschlossen, Einladung nicht geöffnet, Falsch abgelegtes Dokument, Nachweis-Dokument abgelehnt und die vier Ereignisse rund um Aktualisierungsanfragen. Alles andere — etwa DDS-Einreichung fehlgeschlagen — wird sofort einzeln versendet. Der In-App-Kanal ist davon nicht betroffen: Dort erscheint jedes Ereignis einzeln und sofort.
Über “Auf Standard zurücksetzen” können Sie jederzeit die empfohlene Konfiguration wiederherstellen.

API-Schlüssel

Erstellen Sie API-Schlüssel für Ihre Integration. Ein Firmenschlüssel ist für dauerhafte Integrationen empfohlen und bleibt gültig, wenn die erstellende Person das Unternehmen verlässt. Ein Persönlicher Schlüssel ist an diese Person gebunden. Die angebotenen Berechtigungsbereiche richten sich nach dem aktiven Modul.

Schlüssel erstellen

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Dialog öffnen

Klicken Sie auf “Schlüssel erstellen”.
2

Name und Berechtigungen festlegen

Vergeben Sie einen Namen. Wählen Sie ERP-Anbindung, Nur lesen oder Benutzerdefiniert. Bei Benutzerdefiniert legen Sie je Bereich Kein Zugriff, Lesen oder Lesen & Schreiben fest. Schreiben schließt Lesen ein; mindestens eine Berechtigung ist Pflicht.
3

Schlüssel kopieren

Der API-Schlüssel wird nur einmal angezeigt. Kopieren Sie ihn sofort und speichern Sie ihn sicher.
Ein API-Schlüssel kann nach der Erstellung nicht erneut angezeigt werden. Bei Verlust muss ein neuer Schlüssel erstellt werden.
Die Liste zeigt je Schlüssel Name, Präfix, die gewählten Bereiche und Zuletzt verwendet. Über das Papierkorb-Symbol widerrufen Sie einen Schlüssel; er wird damit sofort ungültig, und das lässt sich nicht rückgängig machen. Nutzen Sie getrennte Schlüssel für unterschiedliche Integrationen, damit Leserechte und Schreibrechte sauber voneinander getrennt bleiben. Weitere Details zur API-Nutzung finden Sie in der API-Referenz.

CSV-Importe

Konfigurieren Sie die Spaltenzuordnung für CSV-Importe. Im EUDR-Modul stehen fünf Datentypen zur Verfügung:
Ordnen Sie Ihre CSV-Spaltenüberschriften den Polygon One-Feldern zu (z.B. HS-Code, Artikelname, Rohstoffgruppe). Pflichtfelder und optionale Felder sind klar gekennzeichnet.
Die Tabs sind modulabhängig: Im PPWR-Modul finden Sie Verpackungseinheiten, Komponenten, Lieferanten und Artikel. Diese Einstellungen speichern Ihre eigene Zuordnung je Datentyp. Importwege mit Firmenzuordnung können auf eine Zuordnung eines anderen Benutzers Ihres Unternehmens zurückgreifen. Prüfen Sie daher die Importvorschau. Dateispezifische Parzellen-Zuordnungen verwalten Sie im Importdialog.

Wert-Zuordnungen

Neben den Spalten können Sie auch Werte zuordnen. Ohne jede Einstellung akzeptiert der Import in codierten Spalten bereits zwei Schreibweisen: den Code (purchase, plastic) und die Bezeichnung in Ihrer Anmeldesprache (Einkauf, Kunststoff). Eine Zuordnung brauchen Sie erst für Schreibweisen darüber hinaus — eine interne Bezeichnung wie PE-Folie oder ein ERP-Kürzel wie EK. Hinterlegen Sie diese einmalig, statt die Datei umzuschreiben. Genau darauf verweist auch die Fehlermeldung „Ungültiger Wert” im Import-Ergebnis.
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Spalte aufklappen

Klicken Sie im jeweiligen Tab unter der betreffenden Spalte auf Eigene Wertzuordnungen. Der Abschnitt erscheint nur bei codierten Spalten — also bei Spalten mit fester Werteliste wie Artikeltyp, Bestelltyp, Herkunft je Bestellung, Verpackungstyp, Rolle oder Materialien.
2

Eigene Schreibweise eintragen

Je zulässigem Wert gibt es ein Feld „CSV-Wert für …”. Tragen Sie dort die Schreibweise ein, die in Ihrer Datei steht — z.B. EK in das Feld für Einkauf (purchase).
3

Speichern

Zuordnungen speichern. Die Zuordnung gilt ab dem nächsten Import dieses Datentyps für alle Dateien.
  • Pro zulässigem Wert ist genau eine eigene Schreibweise möglich (1:1). Enthält Ihre Datei mehrere Varianten desselben Werts, vereinheitlichen Sie sie vorab.
  • Verglichen wird ohne Rücksicht auf Groß-/Kleinschreibung und umschließende Leerzeichen.
  • Der Code selbst wird immer akzeptiert, auch wenn eine Zuordnung hinterlegt ist. Bei gleicher Schreibweise gilt: Code zuerst, dann Ihre Zuordnung, dann die mitgelieferte Bezeichnung — Ihre Zuordnung überschreibt also die Bezeichnung, nie den Code.
  • In Listenspalten (z.B. Materialien bei PPWR-Komponenten) wird jeder Wert der Liste einzeln zugeordnet.
  • Leere Felder bedeuten „keine Zuordnung”.
Über “Standardwerte zurücksetzen” stellen Sie im geöffneten Tab die Spalten- und die Wertzuordnungen wieder auf den Auslieferungszustand; mit Zuordnungen speichern wird das übernommen.

Automatisierungen

Öffnen Sie Einstellungen → EUDR-Workflows. Dort liegen die Automatisierungen, E-Mail-Texte und Erinnerungen. Prüfen Sie vor dem Einschalten, welche Nachrichten dadurch ohne einzelne Freigabe versendet werden.

Bestellungen & DDS

Analyse für Länder mit geringem Risiko (Art. 13)

Die Plattform kann die automatische Geo- und Rechtsanalyse für Ursprünge in Ländern mit geringem Risiko überspringen. Diese Einstellungen ersetzen nicht Ihre Prüfung, ob die Voraussetzungen für vereinfachte Sorgfaltspflicht erfüllt sind. Sie können die automatische Analyse einschalten und Analysen weiterhin manuell anstoßen:
Übersprungene Flächen zählen für die DDS-Erstellung als abgeschlossen. Beide Einstellungen sind standardmäßig deaktiviert — Ursprünge aus Ländern mit geringem Risiko werden nicht automatisch analysiert.

Dokumentenprüfung

Gelesene Werte prüfen Sie am Dokument. Den Ablauf beschreibt KI-Dokumentenprüfung. Die aktuellen EUDR-Workflows enthalten keinen allgemeinen Schalter zur Aktivierung dieser Prüfansicht.

Automatische Aktualisierungsanfragen

Legt fest, was Lieferanten ohne manuelle Freigabe erreicht — Anfragen per E-Mail und offene Lücken im Portal.
„Erkannte Lücken automatisch anfragen” ist standardmäßig eingeschaltet. Nachfragen gehen dann unter Ihrem Namen hinaus, ohne dass jemand sie freigibt — geschützt durch eine Sperrfrist von 24 Stunden je Lieferant und ein Tageslimit je Unternehmen. Alle Regeln, Kennzeichen und Grenzen stehen unter Automatische Nachfragen.
Der Schalter gilt nur für EUDR. Das PPWR-Gegenstück heißt Automatische Verpackungsdatenanfragen und liegt unter Einstellungen → PPWR. Hinweise zu akzeptierten EUDR-Dokumenttypen steuern nicht die PPWR-Aufgabenansicht.

Einladungs-Erinnerungen

Erinnerungen an offene Datenanfragen

Unter EUDR-Datenanfrage-Erinnerungen aktivieren Sie Lieferanten an offene Datenanfragen erinnern. Die Funktion ist standardmäßig aus und hat einen eigenen Speicherknopf. Legen Sie im Erinnerungsplan fest, an welchen Tagen nach Versand oder letzter Wiedereröffnung einer Anfrage erinnert wird. Jede Erinnerung braucht einen anderen Tag. Zusätzlich können Sie festlegen, wann Ihre Administratoren über eine unbeantwortete Anfrage informiert werden. Auch diese Frist zählt ab Versand oder Wiedereröffnung, nicht ab der letzten Erinnerung. Ohne eigene Schritte gilt der Standardplan. Um Erinnerungen zu beenden, schalten Sie die Funktion aus; das Entfernen der Schritte allein beendet sie nicht. Das entsprechende PPWR-Angebot finden Sie unter Einstellungen → PPWR.