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Übersicht

Der Betroffenheitscheck klärt die EUDR-Einstufung Ihrer Artikel. Öffnen Sie Artikel (/articles) oder die Aufgabe zur manuellen Einstufung im Dashboard. Prüfen Sie zuerst offene Einstufungen, danach die Daten und Risiken der relevanten Artikel.
EUDR-relevant ist keine abgeschlossene Risikoanalyse und keine Freigabe. Die Einstufung sagt auch nicht pauschal, dass für jeden Artikel eine neue DDS erstellt werden muss. Der weitere Ablauf hängt unter anderem von Ihrer Rolle, dem Geschäftsvorgang und bereits vorhandenen DDS ab. Siehe DDS & Bestellungen.

Ergebnis lesen und filtern

Nutzen Sie den Filter EUDR in der Artikelliste: Eine offene manuelle Prüfung kann sowohl bei Relevanz „ja“ als auch „nein“ bestehen. Prüfen Sie die Einstufung erneut, wenn sich Produkt oder Materialien ändern. Compliance ist eine separate Angabe; die Unterschiede erklärt das Status-Glossar.

Wie die Einstufung entsteht

HS-Code beim Anlegen und Ändern

Beim Anlegen über die Oberfläche, den Artikelimport oder die API wertet Polygon One den HS-Code aus. Sie starten dafür keinen separaten Analyseauftrag. Ein ausdrücklich gesetzter manueller Wert kann die automatische Einstufung ersetzen. Eine Änderung des HS-Codes kann die Einstufung neu berechnen — auch beim Aktualisieren per Import oder API. Kontrollieren Sie danach EUDR-Relevanz, Rohstoff und manuelle Prüfung erneut. Beim Artikelimport lässt ein leeres HS-Code-Feld in einer Aktualisierungszeile den bisherigen Code stehen; neue EUDR-Artikel benötigen einen Code. Die genauen Importregeln stehen unter Artikel.

Materialzusammensetzung

Sind Materialzeilen vorhanden, bestimmen sie die Einstufung des Artikels. Ein relevanter Bestandteil macht den Artikel in der Plattform relevant; unklare Materialcodes können weiterhin eine manuelle Prüfung erfordern. Prüfen oder korrigieren Sie dann Materialzusammensetzung beim Bearbeiten beziehungsweise die Daten aus dem Stücklisten-Import. Eine pauschale Einstufung am Artikel überschreibt diese Materialangaben nicht. Bei mehreren relevanten Rohstoffen zeigt die einzelne Warengruppenspalte nur den vorrangigen Rohstoff; prüfen Sie für die vollständige Zusammensetzung die Materialzeilen.

Offene Einstufungen bearbeiten

1

Grundlage prüfen

Filtern Sie nach Manuelle Prüfung erforderlich. Öffnen Sie den Artikel und prüfen Sie den vollständigen HS-Code sowie die tatsächlichen Materialien. Ein präziserer Code kann die Unklarheit lösen.
2

Einzeln oder gesammelt einstufen

Ohne Materialzeilen können Sie die EUDR-Einstufung beim Bearbeiten festlegen. Für mehrere Artikel markieren Sie die Zeilen und wählen EUDR-Einstufung setzen. Bei Relevant müssen Sie den Rohstoff auswählen. Dafür benötigen Sie die Berechtigung, Artikel zu verwalten.
3

Ergebnis kontrollieren

Nach der Sammelaktion sehen Sie, wie viele Artikel aktualisiert und wegen vorhandener Materialangaben übersprungen wurden. Bei einer zu großen Auswahl grenzen Sie den Filter ein. Prüfen Sie übersprungene Artikel über ihre Materialzusammensetzung; eine Bestätigung schließt nicht automatisch jede ausgewählte Zeile ab.

Wenn der Lieferant die Materialfrage beantwortet

Bei passenden unklaren HS-Codes kann der Lieferant angeben, ob der betreffende Rohstoff enthalten ist. Eine Antwort enthält kann eine noch offene Einstufung als relevant auflösen; vorhandene Materialangaben haben Vorrang. Unbekannt lässt die Prüfung offen. Enthält nicht wird nicht automatisch als Ausschluss übernommen. Prüfen Sie die Antwort und verfügbare Produktunterlagen. Markieren Sie die betroffenen Artikel und wählen Sie Lieferantenangaben bestätigen, wenn die Angaben tragfähig sind. Bestätigt werden nur noch offene, passende Antworten; andere Zeilen werden übersprungen. Ein angehängtes Dokument allein ist noch keine Bestätigung.

Welche Rohstoffe betroffen sind

Die sieben Rohstoffgruppen sind Rinder, Kakao, Kaffee, Ölpalme, Kautschuk, Soja und Holz. Entscheidend sind die erfassten Produkte in Anhang I, einschließlich der dortigen Beschreibungen und Ausnahmen; allein das Vorkommen eines Rohstoffs ist keine vollständige Prüfung des gesetzlichen Anwendungsbereichs. Quelle: EU-Kommission zur EUDR und zum Produktumfang.

Nach der Einstufung weiterarbeiten

Herkunft und Nachweise sammeln

Fehlende Daten für die relevanten Lieferanten und Artikel ergänzen.

Lieferanten einladen

Lieferanten ihre Daten über das Portal bereitstellen lassen.

Risikoanalyse verstehen

Die nachgelagerte Geo- und Rechtsprüfung nachvollziehen.

Offene Befunde bearbeiten

Fehlende Daten, laufende Prüfungen und erforderliche Entscheidungen unterscheiden.