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Übersicht

Auf der Seite Artikel wählen Sie den Import passend zu den Daten, die Sie pflegen möchten:
Beide Schaltflächen haben rechts einen kleinen Pfeil. Darüber laden Sie die passende Vorlage herunter — Excel-Vorlage herunterladen (empfohlen) oder CSV-Vorlage herunterladen. Die Excel-Vorlage enthält ein zweites Blatt „Anleitung” mit Pflichtstatus und zulässigen Werten je Spalte.
Der Stücklisten-Import legt keine Artikel an. Jede Zeile verweist über die Übergeordnete Artikelnummer auf einen Artikel, den es bereits geben muss. Importieren Sie also immer zuerst die Artikel, danach die Stückliste.

Wann brauche ich welchen?

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Zuerst: Artikel anlegen

Der Artikel muss bereits vorhanden sein, bevor Sie Materialien zuordnen. Sie können ihn über Importieren, manuell oder über eine Integration anlegen; auch ein Bestellimport kann fehlende Artikel anlegen. Die erste EUDR-Einstufung wird aus dem HS-Code abgeleitet.
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Zusätzlich: Stückliste — aber nur bei zusammengesetzten Artikeln

Nutzen Sie die Stückliste, wenn Sie die Materialzusammensetzung eines Artikels erfassen oder aktualisieren möchten. Das kann bei einer offenen Materialprüfung helfen; ein Hinweis Manuelle Prüfung erforderlich bedeutet aber nicht automatisch, dass Sie eine Datei mit mehreren Materialien hochladen müssen. Prüfen Sie zuerst den Artikel und die angeforderte Materialangabe.
Eine Stückliste ist kein allgemeiner Pflichtschritt für jeden Artikel. Für wenige Materialien genügt die manuelle Pflege weiter unten.

Der Artikelimport

Anlegen und Aktualisieren von Artikeln. Abgleichschlüssel ist die Artikelnummer. Lieferanten können dabei automatisch mit angelegt werden. Die vollständige Spaltenliste finden Sie unter Artikel.

Datei auswählen und Ergebnis prüfen

  1. Laden Sie die Vorlage über den Pfeil neben der passenden Import-Schaltfläche herunter. Unterstützt werden CSV, XLSX und XLS bis 50 MB. Bei Excel wird das erste Tabellenblatt gelesen; legen Sie dort die Datentabelle ab.
  2. Füllen Sie die Vorlage aus. Nummern mit führenden Nullen speichern Sie als Text, damit Excel sie nicht verändert.
  3. Wählen Sie die Datei an der passenden Schaltfläche aus. Ohne bestätigungspflichtige Überschreibungen startet der Import direkt. Das gilt auch für eine erstmalige Materialliste.
  4. Würden gespeicherte Werte überschrieben, öffnet sich die Import-Vorschau. Prüfen Sie die Änderungen und wählen Sie aus, welche übernommen werden sollen. Schließen Sie die Vorschau ohne Bestätigung, wird dieser Import nicht ausgeführt.
  5. Prüfen Sie das Ergebnis. Ein vollständig erfolgreicher Import kann nur eine kurze Erfolgsmeldung zeigen. Bei Fehlern, übersprungenen Zeilen oder Aktualisierungen erscheint die detaillierte Ergebnisansicht. Beim Stücklistenimport zählt die Erfolgsmeldung die Materialien, nicht die Artikel.
Bei Artikelimporten können sich wiederholte Artikelnummern zu einem Artikel zusammenfügen, etwa mit mehreren Lieferanten. Widersprüchliche Werte verhindern die Übernahme dieses Artikels. Einzelheiten stehen unter Importfehler (EUDR).

Der Stücklisten-Import (BOM)

Erklärt, woraus ein bestehender Artikel besteht. Die Spalten der Vorlage: Jede Zeile ist ein Material. Ein Artikel aus drei Materialien hat drei Zeilen mit derselben übergeordneten Artikelnummer. Beispiel (Auszug aus der deutschen Vorlage):

Zwei Wege, ein Material zu klassifizieren

Sie geben je Zeile entweder einen HS-Code oder eine Warengruppe an:
  • Warengruppe — wenn Sie den EUDR-Rohstoff kennen, aber keinen HS-Code auf Bauteilebene haben. Eine relevante Warengruppe hat Vorrang vor dem HS-Code. non_relevant hebt einen vorhandenen HS-Code nicht auf: Ist zugleich ein HS-Code angegeben, wird dieser geprüft.
  • HS-Code — wenn ein Code vorliegt; die Warengruppe wird dann automatisch daraus abgeleitet.
Eine Zeile ohne beides ist ungültig: Sie erscheint in der Fehlertabelle und wird nicht gespeichert. Dadurch wird auch die gesamte Materialliste dieses übergeordneten Artikels vom Import ausgeschlossen. Geben Sie deshalb für jedes Material mindestens einen HS-Code oder eine Rohstoffgruppe an.

Was der Import mit dem Artikel macht

Aus den Materialien leitet Polygon One drei Felder des übergeordneten Artikels neu ab:
  • EUDR-relevant — „Ja”, sobald mindestens ein Material relevant ist.
  • Warengruppe — die primäre Rohstoffgruppe. Enthält ein Artikel mehrere EUDR-Rohstoffe, wird in dieser Reihenfolge gewählt: Holz, Rinder, Kautschuk, Kakao, Kaffee, Ölpalme, Soja. Im Artikel erscheint dann der Hinweis „Mehrere EUDR-Rohstoffe erkannt”.
  • Manuelle Prüfung erforderlich — wenn ein Material selbst auf eine ex-Position verweist.
Der HS-Code des Artikels bleibt unverändert.
Der Stücklisten-Import ersetzt die Materialien eines Artikels vollständig. Alle Zeilen zu einer übergeordneten Artikelnummer werden gemeinsam gespeichert und lösen die bisherige Materialliste dieses Artikels ab. Laden Sie deshalb immer die komplette Stückliste eines Artikels hoch, nie nur die geänderte Zeile.
Eine ungültige Materialzeile sperrt den gesamten zugehörigen Artikel. Seine bisherige Materialliste bleibt erhalten; gültige Materiallisten anderer Artikel können importiert werden. Fehlt eine Pflichtspalte oder bleibt keine gültige Materialliste übrig, wird nichts importiert. Prüfen Sie die Einzel- und Artikelmeldungen, korrigieren Sie die Datei und laden Sie für betroffene Artikel die komplette Stückliste erneut hoch.

Vorhandene Materiallisten ersetzen

Die Vorschau zeigt pro übergeordnetem Artikel die hinzugefügten, geänderten und entfernten Materialien. Wenn Sie einen Artikel abwählen, werden alle seine Materialzeilen ausgelassen. Eine unveränderte Materialliste benötigt keine Bestätigung. Ändern sich die Daten zwischen Vorschau und Speichern, kann eine erneute Bestätigung erforderlich werden. Starten Sie den Import dann erneut und prüfen Sie die aktuelle Vorschau. Die Vorschau bestätigt den Ersatz der Materialliste; sie bestätigt keine rechtliche EUDR-Konformität.

Materialien ohne Import pflegen

Für einzelne Artikel brauchen Sie keine Datei: Öffnen Sie den Artikel und nutzen Sie den Abschnitt Materialzusammensetzung (optional). Dort geben Sie Materialname, optional einen HS-Code und eine Rohstoffgruppe an und speichern mit Materialien speichern.
Ein Gewicht je Material lässt sich nur über den Stücklisten-Import erfassen — das Formular im Artikel kennt kein Gewichtsfeld. Welches Gewicht wohin gehört, erklärt Gewichte bei Artikeln aus mehreren Materialien.

Spaltennamen dauerhaft zuordnen

Heißen Ihre Spalten anders, ordnen Sie sie unter Einstellungen → CSV-Importe zu — für Artikel unter Artikel, für die Stückliste unter Stückliste. Die gespeicherte Zuordnung wird bei späteren Importen verwendet. Ändert Ihr Export seine Überschriften oder Werte, prüfen Sie die Zuordnung erneut.

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